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Vintage101 ist das neue, große Vintage Portal aus Deutschland. Gemacht von Vintage Fans für Vintage Fans. Aus Unzufriedenheit und Spass gegründet, soll hier, auch mit Deiner Hilfe, ein richtig umfassendes Portal entstehen. Wir wollen uns mit allem befassen, was Vintage auszeichnet. Produkte, Mode, Styling und Möbel. Musik, Filme und Stars der einzelnen Jahrzehnte.

Was bedeutet Vintage?

Den Ursprung des Begriffs Vintage finden wir im Wein (Liegt die Wahrheit nicht immer im Wein?). So bezeichnet man den Wein eines ganz bestimmten Jahrgangs, der in der Regel auch rein aus Weinen dieses Jahrgangs erstellt wurde. Es handelt sich also im Kern um ein bestimmtes Jahr, mit all seinen Besonderheiten.

Allerdings hat sich die Bedeutung dieses Begriffs mittlerweile deutlich erweitert. So wird in der Regel noch immer auf einen gewissen Zeitpunkt referenziert, aber nicht mehr so genau auf das Jahr bezogen und nicht mehr nur für den Wein. Meist bezeichnet man etwas, was „aus der Mode gekommen ist“, als retro oder eben vintage.

Ab wann ist etwas Vintage?

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Sind wir mal so richtig ehrlich: Es kommt darauf an. Es ist in unseren Augen eine subjektive Definitionsfrage. Wir haben uns (erst Mal) darauf geeinigt, dass wir Produkte und Looks als vintage akzeptieren, die entweder aus der Zeit 1920-1980 kommen, oder sich an dem Look und Style der gegebenen Zeit anlehnen.

Bekannte Vintage Stilrichtungen

Von Rockabilly bis Boho-Chic – Popkultureinflüsse in der Mode

Wer heute in einschlägigen Modemagazinen oder Stilratgebern blättert, der trifft auf eine schier unglaubliche Flut an neuen und oftmals kuriosen Wortschöpfungen aus der Feder pfiffiger Moderedakteure. Doch was bedeuten nun eigentlich Old School-Style oder Punk-Fashion? Der aufgeweckte Vintagemode-Fan setzt auf die stilsichere modische Interpretation seines Lieblings-Retrolooks und ist beizeiten bestens informiert.

Rockabilly


Rockabilly oder Retro-Rock ist eine Spielart des Rock ’n Roll und entstand Mitte der 1950er Jahre. Der Mix aus schwarzem Rhytm & Blues und weißer Country-Musik eroberte über die ländlichen Südstaaten hinaus Mitte der 50er die USA. Das „Hinterwäldler-Klischee“ ist der provinziellen Herkunft des Musikgenres geschuldet. Weltweit populär wurde der Rockabilly erst ab Anfang der 80er Jahre; noch heute gibt eine kleine internationale Rockabilly-Musikszene.

Die Rockabilly-Mode ist stark an die Stilvorbilder aus Kino und TV der 40er und 50er Jahre gebunden – als Bindeglied zwischen Stileinflüssen von Teds und Rockern. Ein typisches Beispiel ist der vielkopierte „Grease-Look“ des gleichnamigen Musical-Welterfolgs. Frauen tragen weitschwingende Teller- und Faltenröcke mit fröhlichen Polka Dots oder Petticoats. Echte Rockabilly-Kids kleiden sich in die robusten blauen Nietenhosen, stilecht kombiniert mit Workershirts, Collegejacken, Biker Boots, Chucks oder schwarzweißen Creepers (flache Loafer mit extradicken Kreppsohlen). Total fashionable wird der Look mit lässiger Haartolle und langen Koteletten.

Psychobilly

Die Subkultur der Psychobillys bevorzugt eine bunte Mischung aus Kleidungsstilen von Punks, Teddys, Rockern, Mods und Skinheads. Bezeichnend für diesen Modestil ist die Flat-Frisur von 80ies-Ikone Grace Jones: ein cooler Bürstenschnitt mit seitlich abrasierten Haaren.

Teddy Boys, Teds und Cosh Boys

Die Teds gingen aus einer jugendlichen Protestbewegung Anfang der 50er Jahre in England hervor. Ihr modisches Erkennungszeichen: ein auffälliger, vornehm schicker Kleidungsstil. Auch dieser Männer-Look feierte in der europäischen Musikszene der 80ies sein aufmerksamkeitsstarkes Revival. Teddy Boys tragen schmale, knielange Jackets („Drapes“) mit breiten Revers und farbigen Applikationen, enge Hosen („Drainpipe Trousers“), bunt gemusterte Anzugwesten, überlange Schlüsselketten, Creepers – und pomadiges Hairstyling à la Elvis.

Punk

Punk ist ein wesentlicher Bestandteil der modernen Popkultur, ein rebellischer Nihilismus gegen alle Konventionen. Die provozierende Grundhaltung der Punkbewegung und diverser Splitterszenen, wie z. B. Hardcore Punk, Pop Punk, Retro-Garage-Punk, Punk ’n Roll oder New Wave, spiegelt sich seit den späten 70ern in der Kleidung wider.

Der Fashion-Code ist klar definiert: rebellisch, verrucht, düster. Englands Moderevoluzzer Vivienne Westwood und Alexander McQueen verhalfen dem klassischen Punk-Look unlängst zu einem viel beachteten Comeback. Lederjacken mit Statement-Drucken, schottische Tartans, Karohosen, Netzhemden und Netzstrümpfe, wilde Graphic Art, Stonewashed Jeans, Military-Stücke, Animal Prints und Bondagestiefel. Die provokante Anti-Mode wird komplettiert mit extravagantem Nieten- und Sicherheitsnadelschmuck, mit auffälligen Piercings, Tattoos, farbigem Irokesenstyling und schwarzem Extrem-Augen-Make-up.

Old School

Aus der amerikanischen Hip-Hop-Szene stammt der Begriff Old School. Dieser bedeutet in etwa: alt und nostalgisch, dennoch zeitgemäß. Zunächst orientiert am lockeren Oversize-Kleidungsstil der Breakdancer, haben die US-Rapper ihre Mode in den letzten Jahren zur wahren Kunstform erhoben: coole Streetwear-Fashion, aufgepeppt mit protzigen Luxusaccessoires und viel gleißendem Bling-Bling. Vorreiter und Fashion-Vorbilder dieses Stils sind die US-Kultrapper Salt n‘ Peppa. In der Lifestyle-Mode wird der Old School-Style als anerkennender stilistischer Ausdruck für qualitativ hochwertige Modestücke genutzt, die, ganz „alte Schule“, an bewährte Traditionen anknüpfen.

Retro

Retro heißt laut lateinischer Übersetzung: rückwärtsgewandt. Das Phänomen Retro ist im Modebusiness stets präsent. Ob nun rasante Colour Blockings auf Twiggy-Minis der Swinging Sixties, hippe Ethno-Maschen der 70er Flower Power-Bewegung oder kreischbunte Pop Art der 80ies – die Designer reiten weiterhin erfolgreich auf der allseits beliebten Retrowelle. Zur publikumswirksamen Reanimation von kompletten Modestilen vergangener Epochen greifen sie tief in die kreative Trickkiste.

Tiki, Tiki-Style oder Polynesian Pop

Der Tiki-Modetrend hatte seine Blütezeit in den 50er und 60er Jahren. Als 1959 Hawaii 50. Bundesstaat der USA wurde, entbrannte um das Südseeparadies ein wahrer Hype. Die Exotik-Welle hielt Einzug in den Alltag. Kunst- und Einrichtungsgegenstände, aber auch Mode und Körperschmuck, z. B. Tattoos, wurden Teil der Südsee-inspirierten Trivialkultur. In den 90ern erlebte die Modewelle der Südseeornamentik von Kalifornien aus einen zweiten Boom.

Boho

Der Bohème-Style, kurz Boho, ist mehr als nur ein kurzlebiger Hippie-Trend. Nicht Woodstock, nicht Mykonos oder Ibiza. Der unkomplizierte Lebensstil des Bohèmians ist – genau wie die Mode – geprägt von nonchalanter Lässigkeit. Protagonisten des neuen, urbanen Boho-Chic sind die It-Girls und Supermodels der Millennium-Generation. Sienna Miller, Kate Moss und Vanessa Paradis machten zum Start des neuen Jahrtausends den angestaubten, leicht zotteligen Urhippie-Style wieder ausgehfein. Einflüsse aus Bohème und Original Hippie werden smart mit Folklore- und Exotikelementen gemixt.

Für frische modische Akzente sorgen edle Materialien, raffinierte Schnitte und kostbare Applikationen. Der Dresscode: Maxi-Kleider, Pyjama-Hosen, Paisley-Muster, Blumen- und Batikdrucke, Lagen-Looks, Kaftane, Slim Pants, Fell- und Häkelwesten. Die Boho-Babes von heute tragen lässige Ugg Boots, Cowboy Boots und angesagte Hobo Bags (lange Schultertaschen) mit trendigen Lasercut-Einsätzen. Stylishe Look-Accessoires wie breite, kunstvoll geflochtene Gürtel und filigraner Art Déco-Schmuck sind zudem echte Hingucker-Pieces.

Vintage Mode, Schnitte, Farben

Viele, wenn nicht alle, der oben genannten Stilrichtungen spiegeln sich natürlich auch in der Mode wieder. Neben tatsächlich alten/älteren Kleidungsstücken werden weiterhin Kleidungsstücke in den vintage Schnitten gefertigt. So finden wir auch heute wunderschöne Petticoats in der Stadt und auf Feiern oder Vintage Bikinis an deutschen Stränden.

Aber auch, wenn man modernere Schnitte mag, muss man nicht auf eine Spur Vintage verzichten. Klassische Elemente, Farben und Muster findet man immer wieder auch auf neueren Kleidern oder Shirts.

Vintage Möbel (shabby chic)

Die Wohnung ist oftmals auch Ausdruck der eigenen Lebensweise und -interessen. Mit Möbeln und Accessoires drücken wir viel aus. Schön, dass wir als Vintage Freunde auch hier die grössten Möglichkeiten haben. Von wirklich echten, alten Möbeln, über moderne Möbel in alter Optik, bis hin zu den feinsten Vintage Accessoires wird uns alles geboten. Von einfachen Blechschildern zur Verschönerung einzelner Räume, bis hin zu klassischen Betten oder Kücheneinrichtungen kann man heute alles erwerben und seinen Freude am alten Design auch in den eigenen 4 Wänden Ausdruck verleihen. Und Vintage Möbel können wunderbar auch mit moderner Einrichtung kombiniert werden.


Warum Vintage 101?

Mal kurz ein paar Worte darüber, warum wir dieses Portal hier schaffen. Vintage 101 soll all die Punkte umfassen, die uns immer schon bewegen. Wir wollen Informationen sammeln, aufbreiten und diskutieren. Wir wollen Shoppen, einrichten und Vintage genießen. Aber bevor wir in die Tiefe gehen, mal ganz kurz zu uns:

Und Vintage101? Was bedeutet das?

Vintage101 ist unser Name. Und auch gleich das Programm. Hier geht es rund um die Uhr um Vintage. Von A-Z. Das komplette Vintage 1*1. Wer viel im INternet unterwegs ist und auch ein paar US Seiten kennt und verfolgt, dem wird die Zahlenfolge 101 („One-Oh-One“) bekannt vorkommen. Für uns, und in unserer Definition, beschreibt es umfassende Informationen für den Einsteiger wie auch den Experten. Eben von A-Z und das komplette 1*1. Das ist auch unser Ziel. Wir möchten Interessierten helfen, Experten die letzten Informationen geben und gleichzeitig selbst noch so vieles lernen.

Mein Anteil an Vintage101

Wir versuchen hier, ein vollständiges Portal zum Thema Vintage aufzubauen. Das wird uns komplett alleine nicht gelingen. Daher freuen wir uns sehr über Hilfe, Kommentare, Links, Tipps, Berichte und Empfehlungen.

Ein paar Vintage Produktgruppen vorgestellt

Vintage Kleider