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Vintage Bademode

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Vintage Bademode

Vintage Bademode im Stil der 20er – 80er…
Hier listen wir wunderschöne Badeanzüge, Highwaist Bikinis aber auch Bademäntel oder klassische Badehosen für Ihn.

Vintage-Mode im Bereich der Oberbekleidung ist schon seit etlichen Jahren wieder groß im Kommen und gilt inzwischen als durchaus angesagt. Jedenfalls kommt sie sowohl bei jüngeren wie auch bei älteren Trendsetterinnen gleichermaßen gut an. Die bekannten Luxuslabels wie Prada und Gucci fungierten als Vorreiter und präsentierten jedes Jahr neue Kollektionen im Stil der 50er, 60er und 70er Jahre. So war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis auch die Bademode den allseits begehrten Vintage-Look für sich entdeckte.

Vintage Bademode 1 Mal 1

Wissenswertes zum Kauf von Vintage Bademode

True Vintage-Teile im Bereich der Bademoden sind nur unter großen Vorbehalten zu empfehlen, da selbst bei unbenutzten und noch original verpackten Stücken der Zahn der Zeit häufig seine Spuren hinterlassen hat. Moderne Vintage-Badeanzüge und -Bikinis sind jedoch in ausreichender Zahl im Angebot, da beinahe alle Modehäuser und Labels diese inzwischen in ihr Programm aufgenommen haben.

Historischer Abriss über die Geschichte der Bademode von der Antike bis etwa 1920

Badebekleidung bedeckte im Wandel der Zeiten in wechselndem Ausmaß die Körper der Badenden. Heute tragen Männer meistens Badehosen und Frauen Badeanzüge oder Bikinis. Das war jedoch nicht immer so, denn die Badebekleidung war, wie andere Bekleidung auch, wechselnden Moden unterworfen. Zudem spiegelt der Wandel der Bademoden sehr deutlich den Wandel der moralischen Ansichten der jeweiligen Zeit wider.

Badekultur in gemeinsam besuchten Bädern gab es zwar bereits bei den Römern und auch im 8. bis 16. Jahrhundert. Diese verschwand aber dann für lange Zeit von der Bildfläche, weil man die Übertragung von Krankheiten und Epidemien fürchtete. Männer und Frauen badeten damals oft gemeinsam. Männer trugen Badehemden oder Badehosen. Frauen banden sich ein sog. Badehr um, das wie eine leichte Schürze aussah, die den Rücken frei ließ. Vom 16. bis 18. Jahrhundert war ein nackter Körper verpönt und tabuisiert, wodurch auch das Baden lange Zeit in Misskredit geriet.

Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde gemeinsames Baden wieder populär und in öffentlichen Badeanstalten wie später auch in den Seebädern und Kurbädern zelebriert. Im Zuge des neu einsetzenden Badekults begann auch die eigentliche Entwicklung der Bademode. Gemäß damals herrschender Vorschriften trug man zunächst köchellange opulente Beinkleider samt Bluse aus schwarzem oder dunkelblauem Wollstoff, der später von Perkal- oder Flanellstoff abgelöst wurde. Mitte des 19. Jahrhunderts waren knielange Pumphosen mit Gummizug en vogue. Im Jahr 1880 wurde dann der aus einem einzigen Stück bestehende Prinzessschnitt, zu dem Mütze und Strohhut getragen wurden, zum Renner.

Gegen Ende des Jahrhunderts kamen Badekleider mit Matrosenkragen, etwas später solche mit Kimonoärmel in Mode. Die Damen trugen wadenlange Hosen und darüber ein Überkleid im Marinelook. Die Männer hatten Badetrikots an, die bis über die Oberschenkel gingen. Kinder kleidete man in eine Art Matrosenazüge (Buben) bzw. Prinzesskleidchen (Mädchen). Um die Wende zum 20. Jahrhundert herum wurden die Badekleider endlich etwas kürzer. Dafür trug man zusätzlich schwarze Strümpfe. Um 1915 hatte man gestrickte Badeanzüge und dazu Bademützen, die ähnlich wie heutige Duschhauben aussahen.

Etwa ab Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sich das Baden in Thermen oder in Seebädern weg von der reinen Körperpflege hin zum Freizeitvergnügen. Das Tragen der damaligen Badeanzüge (1903 bis 1920) war seinerzeit allerdings weit entfernt von vergnüglich, denn sie bestanden aus Wolle oder Baumwolle. Diese Materialien trockneten nur sehr langsam und wogen vollgesogen bis zu vier Kilogramm. Ungezwungenes Schwimmen, wie wir es heute kennen, war mit diesen wallenden, sackartigen, schweren Flanellungetümen für Frauen nicht möglich. Sie wateten mehr durchs Wasser oder zogen sich in manchen Seebädern an eigens dafür gespannten Seilen vorwärts, zumal damals viele nicht schwimmen konnten.

Nach der Jahrhundertwende endete dann die Ära der wallenden Wassergewänder. Badebekleidung wurde zunehmend kürzer und hautenger und damit praktischer, wenngleich die Frauen, auf Grund der damals geltenden Kleiderregeln, zusätzlich zum einteiligen Trikot Baumwoll-Trikot-Röcke trugen. Erst geraume Zeit später rückten dekorative, modische Aspekte mehr in den Vordergrund. Wolle und Baumwolle wurden von Kunstseide und dann von Nylon abgelöst. Eine gewaltige Revolution im Bereich der Bademoden setzte ein, wobei diese nach und nach immer figurbetonter, weiter ausgeschnitten und bunter wurden.

Es war die australische Schwimmerin Annette Kellermann, die im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts den Weg für den ersten einteiligen und eng anliegenden Badeanzug ebnete und damit zur Vorkämpferin für moderne Badekleidung wurde. Aber erst im darauffolgenden Jahrzehnt begann der körperbetonte Einteiler sich gesellschaftlich durchzusetzen. Neue Materialien wie Kunstseide trugen zu mehr Bequemlichkeit bei.

Der Badeanzug, wie wir ihn heute kennen, kam also erst in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts auf, ist somit kaum hundert Jahre alt. Nach dem Zweiten Weltkrieg gelangten dann Bademodetrends aus den USA nach Europa, darunter auch der zweiteilige Bikini. Waren die ersten Badekleider noch aus Woll- und Baumwolltrikot gefertigt, bestehen sie heute ausschließlich aus synthetischen Materialien.

Vintage Bademoden für Frauen der 1920er-Jahre

Die zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts werden auch „die wilden Zwanziger“ genannt. Die Modewelt wurde freier und frecher. Die Damen begeisterten sich für Mode, die viel Bequemlichkeit und uneingeschränkte Bewegungsfreiheit bot. Endgültig vorbei waren die einengenden Korsett-Zeiten. Es wurde nichts mehr toleriert, was den Körper oder die Persönlichkeit behinderte oder einschnürte.

Der Hauptgrund lag in der zunehmenden Begeisterung für sportliche Betätigung bei den Frauen, aber auch in dem Drang, beruflich tätig zu sein. Wenn Frau sich regen wollte, sollte die Mode mithalten und Emanzipiertheit demonstrieren. Auch die Bademode musste sich den Erfordernissen der Zeit beugen.1920 führte man das Badetrikot ein. Es löste die umständlichen, meist schwarzen oder dunkelblauen Badekleider der Kaiserzeit ab. Die Damen durften Knie zeigen. Nicht nur der Schnitt der Badeanzüge veränderte sich. Auch frischere Farben waren nun angesagt und lösten das langweilige Schwarz und Marineblau ab. Die Trikots waren nicht mehr nur einfarbig, sondern prunkten mit den unterschiedlichsten Mustern und Verzierungen. So prangten beispielsweise fantasievolle Drachen oder Vögel auf den Trikots oder diese waren mit den unterschiedlichsten Verzierungen versehen. Statt Woll- oder Baumwollstoff begann man nun, Nylon zu verwenden.

Ab 1928 war es offiziell wieder erlaubt, dass Frauen und Männer gemeinsam zum Baden gingen. Gleichzeitig durften Frauen beim Baden mehr Haut zeigen. In den USA erschienen die ersten zweiteiligen Badeanzüge auf der Bildfläche. Sie bestanden aus einer Pumphose und einem hemdartigem Oberteil.

Bademode für Frauen der 1930er Jahre

In den dreißiger hatte sich das Bild der Bademodenwelt schon gehörig gewandelt. Die Badeanzüge waren erheblich freizügiger geworden. Allerdings gab es gesetzliche Regelungen bezüglich der Kleidermode beim Baden, besonders für Frauen. Gemäß dem 1932 verabschiedeten Zwickel-Erlass durften diese nur dann in öffentlichen Bädern baden, wenn der Badeanzug ihren Oberkörper vollständig bedeckte, unter den Armen fest anlag und eine Beinlänge aufwies, die in etwa der heutiger Hot Pants entsprach. Ferner durfte der Rückenausschnitt nicht über das untere Schulterblatt hinausreichen. Nicht nur die Badeanzüge der Damen, sondern auch auch die Badetrikots der Herrenn mussten im Schritt mit einem Zwickel versehen sein. Auf diese Weise sollte die Gefahr, zu viel Haut aufblitzen zu lassen, vermindert werden.

Die Schnitte fielen noch eher streng, funktionell und nüchtern aus. Die Stoffe waren jedoch schon leichter und dünner geworden. Außerdem waren Accessoires wie Bademützen, Badeschuhe und Sonnenhüte hinzu gekommen.

Bademode für Frauen der 1940er-Jahre

Die Bademode der vierziger Jahre gab sich noch relativ konservativ-züchtig. Ziemlich weit geschnittene Badeanzüge, gediegene Farben und dezente Musterungen stellten das Gros der damals gängigen Badebekleidung. Der Bikini war zwar schon geboren, aber seine große Zeit schien noch nicht wirklich gekommen. Wo er auftauchte, präsentierten sich die Bikinihosen noch deutlich höher geschnitten als heute. Charakteristisch waren die trägerlosen Bikinioberteile (Bandeaus).

Wenn man also den Original 1940er-Bademoden-Stil kopieren will, sind Bikinihosen bis über den Bauchnabel (High Waist-Look)
ein Muss, optimalerweise kombiniert mit einem trägerlosen Oberteil (Bandeau-Bikini).

Bademode für Frauen der 1950er- Jahre

Rita Hayworth und Marilyn Monroe waren die Stilikonen der Fifties. Allerorten prangten sie auf Plakaten und Postern in verführerischen, lasziven Posen und – zumindest für damalige Verhältnisse – aufreizend-sexy wirkender Badebekleidung.

Auch die Männer mischten bei dem zunehmenden Enthüllungstrend mit. Ihre Badehosen waren nur noch hauchdünne Slips.

Die Fifties waren das Jahrzehnt, in dem die Bademode einen fulminanten Aufschwung durchmachte. Freizügigkeit in puncto Haut lautete der neue Trend, den man damals einfach als „New Look“ bezeichnete. Der amerikanische Einfluss in Bademodefragen manifestierte sich mit dem Einzug des Bikini in die europäische Badekultur. Mit dem mutigen Auftritt von Ursula Andress im Kinofilm „James Bond jagt Dr. No“ wurde der Zweiteiler auch in Deutschland bekannt und salonfähig. 1954 bezeichnete eine französische Frauenzeitschrift den Bikini als „die beste Erfindung, um nackt zu baden und doch angezogen zu sein“. 1960 setzte man dem kecken Badeteil sogar ein musikalisches Denkmal – mit dem Hit „Itsy Bitsy Teenie Weenie Yellow Polka Dot Bikini“.

Neue Materialien wie Nylon hielten bei der Bademode Einzug.
Spaghetti-Träger entwickelten sich zum Hit. Zu den Stilklassikern jener Jahre zählte die Glamour-Bademode im Stil von Marilyn Monroe, aber auch der klassischen Einteiler mit tiefem Beinausschnitt sowie Badeanzüge mit Leopardenmuster. Es war die Zeit von Rockn-Roll und Rockabilly. Als Rockabella erschien Frau in farbenfrohen Mustern zur Strandparty.

Die heute wieder modern gewordenen Bikinioberteile mit Neckholder-Trägern und die hochgeschnittenen, bis knapp unter den Bauchnabel reichenden Bikinihosen eignen sich gut für besonders kurvige Frauen. Die figurbetonten Badeanzüge präsentieren sich farbenfroh und mit den typischen Mustern der Rockn-Roll-Ära: Blümchen, Sternchen, Pünktchen (Polka Dots), roten Kirschen und Totenköpfen. Kleine Schleifchen und Rüschen verleihen ihnen dabei zusätzlich den besonderen Look.

Da in den fünfziger Jahren die Sanduhr-Form als das Ideal weiblicher Proportionen galt, außerdem so wenig Haut wie möglich sichtbar sein sollte, ist der typischer Bikini dieser Epoche durch High-Waist-Pantys charakterisiert. Zudem wird das Dekollete betont. Bandeau- und Schalen-Tops sind ausgepolstert.

Bademode für Frauen der 1960er-Jahre

Auf die prüden 50er-Jahre folgten die trendigen 60er, in denen Sex-Appeal zum Trend avancierte. Leichtere und elastische Stoffe wie mit Latex oder Perlontaft durchwebte Baumwolle lösten die bisher üblichen Materialien ab. Was die Bikinis anbetraf, so versah man hochgeschnittene Höschen (High Waist) mit breiten Gürteln und kombinierte sie mit raffinierten Oberteilen. Ober- und Unterteile wurden bestickt, mit Mustern oder Motiven versehen. Häufig verzierte man sie zusätzlich mit aufwändigen Details wie Rüschen, Volants, Schleifchen oder Perlen.

In den sechziger Jahren sorgte vor allem der vom Modeschöpfer Rudi Gernreich kreierte Monokini für Aufsehen und rief einen regelrechten Skandal hervor. Das Oben-ohne-Modell, das nur aus einer Bikinihose bestand, wurde rasch an allen öffentlichen Plätzen sowie am Strand verboten.

Heute liegt das skandalumwitterte Badeteil wieder regelrecht im Trend. Allerdings hat sich der Schnitt gehörig verändert. Von Oben-ohne weit entfernt, ist die Brust züchtig von Stoff bedeckt. Ansonsten jedoch kommt viel nackte Haut ins Spiel und zur Geltung. Ober- und Unterteil werden durch Bänder und Schnürungen zusammengehalten, sodass der Bikini zum Einteiler wird, eben zum Monokini.

Diese oftmals recht aufwändig gestalteten Schnitte eignen sich weniger fürs sportliche Schwimmen, als vielmehr optimal für die mondäne Strandparty. Vor allem sehr schlanken Frauen stehen diese modernen Monokinis sehr gut, da sie deren Figur und Silhouette besonders ästhetisch betonen. Außerordentlich elegant und glamourös wirken diese edlen Luxusteile in den Farben Weiß, Schwarz, Silber und Gold.

Bademode für Frauen der 1970er-Jahre

Bademode der Hippie-Zeit, das bedeutet: große florale Muster, geometrische Formen, Punkte und noch mehr Punkte, Streifendesigns, Batik-Optik mit Farbverläufen und überhaupt viel kunterbunte Farbigkeit. Große und kleine Pril-Blümchen auf Badeanzügen und Bikinis aus synthetischen Materialien sind ein unumgängliches Muss für die FlowerPower-Mode. Allerdings weichen die modernen Vintage-Bikinis, die den 1970-er Bikinis nachempfunden sind, insofern von den true vintage-Modellen ab, dass sie sich lieber etwas bedeckter geben und nicht ganz so viel Haut freigeben. Denn in den siebziger Jahren war es üblich , jedes Fitzelchen Stoff wegzuschnibbeln, den das Modell nur hergab. Die modernen Hotpants- oder Shorts-Bikinhosen werden in der Regel mit einem Bügel-BH-Oberteil kombiniert. Kleine Schleifchen oder Schnürungen setzt man nur dezent ein. Die Schnitte sind ganz besonders gut für stärker gebaute Badenixen und solche vom Rubens-Typ geeignet, da sie Problemzonen wunderbar kaschieren. Auch die kräftigen, farbigen Muster lenken den Blick recht gut von den unerwünschten Pölsterchen ab.

Bademode für Frauen der 1980er-Jahre

Ab 1980 standen hohe Beinausschnitte sowohl bei Badeanzügen wie bei Bikinis in der Gunst der Käuferinnen. In Kombination mit knalligen Farben wirkte die Bademode der achtziger Jahre, wo immer sie auftauchte, überall als Eyecatcher. Bademode der achtziger Jahre, das bedeutete vor allem: schrille, grelle und schreiende Neonfarben. Auch die modernen Retro-Badeanzüge kommen an dieser Vorgabe nicht vorbei. Neongelb, -grün und -pink dominieren. Dabei darf das Bikinioberteil durchaus eine andere Farbe aufweisen als die Bikinihose. Hauptsache ist nur schrill und schreiend. Es darf auch viel Haut durchschimmern, was die kecken Farben nur noch vorteilhaft unterstreicht. Von der Trägerin erfordern die knalligen Retro-Badeanzüge, die sofort ins Auge stechen, eine gehörige Portion Selbstbewusstsein. Daher werden sie, im Gegensatz zu den 70-er Modellen, eher für die Schlankeren unter den Badenixen empfohlen.

In den achtziger Jahren experimentierte man gar mit Pelzen, Leder, Perlen und Metallen. Auch der Stringtanga entstand in jenen Jahren. 1989 kreierte man den Tankini, der sich durch das längere, tanktopförmige Oberteil vom Bikini unterscheidet und insbesondere für kräfig gebaute Badenixen empfohlen wird, da er Pölsterchen optimal kaschiert.

Bademode für Männer ab 1920 bis heute

Männer hatten es mit der Bademode stets viel leichter als Frauen Zwar gab – und gibt es auch heute noch – einteilige Badeanzüge für Männer, doch etabliert hat sich im wesentlichen die Badehose
in verschiedenen Schnitten und Varianten.

In puncto Vielfalt und Abwechslung übertraf die Bademode für Frauen diejenige der Männer stets um ein Vielfaches. Die Bademode für das männliche Geschlecht trat stets nur relativ bescheiden und unspektakulär in Erscheinung.

Bis ins 19. Jahrhundert hinein war Badebekleidung für Männer überhaupt kein Thema, denn diese badeten, getrennt vom weiblichen Geschlecht, in separaten Badeanstalten, entweder ganz nackt oder in Unterwäsche.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kamen zunächst Herren-Badeanzüge mit kurz geschnittenen Beinen auf, die aus gestreiftem Trikotstoff bestanden.

In den 1920-er Jahren erschienen sehr knapp bemessene Badehosen auf der Bildfläche. Diese sogenannten Dreiecksbadehosen wurden damals vielerorts für skandalös angesehen.

In den 1930er-Jahren trug man gerne Badehosen mit Gürtel, was heute wieder einen gewissen Retro-Schick-Appeal demonstriert.

Diese Gürtel-Badehosen wurden etwa Mitte der 1950er-Jahre durch kurze und eng anliegende Badehosen abgelöst.

Heutzutage benutzen Männer meistens Badehosen oder aber Bermuda-Badeshorts, wobei sich die bequemere Badehose am meisten durchgesetzt hat. Die Bermuda-Shorts, auch Trunks, genannt, stammen ursprünglich aus dem Surfsport. Durch ihren losen Sitz wirken sie beim Schwimmen eher bremsend.
Profi-Schwimmsportler tragen in der Regel spezielle Schwimmanzüge oder Badehosen, da diese weniger Wasserwiderstand bieten als lose Shorts.

Bademode der neueren Zeit und heute für Frauen und Männer

Der Trend der letzten dreieinhalb Jahrzehnte ging immer mehr hin zu funktioneller Badebekleidung. In der Regel besteht ein heutiger Badeanzug zu 80 Prozent aus Polyamid und zu 20 Prozent aus Elasthan. Die Form variiert vom reinen Sport-Badeanzug bis hin zu sehr knapp geschnittenen Modellen, die gewisse Highlights aufweisen.

Bei den Männern greift man meistens zu Badeshorts, wobei man zwischen eng anliegenden Modellen als auch den aus der Surfkultur übernommenen weiten Trunks wählen kann.

Das Schöne an der heutigen Bademode ist, dass einem das Modell, das man am liebsten trägt, selbst überlassen bleibt. Heutzutage darf alles getragen werden, was gefällt. Gesetzliche Vorschriften wie im vergangenen Jahrhundert gibt es heute keine mehr.

Nach den Neuschöpfungen der achtziger Jahre gab es im Damen- Bademodenbereich nichts mehr wirklich aufsehenerregend Neues.
Im wesentlichen wird auf schon dagewesene Modeelemente zurückgegriffen. Diese werden neu vermischt und als neuester Trend präsentiert. Badeanzüge, Bikinis, Monokinis, Tankinis, Tangas und Strings und sogar Burkinis für moslemische Frauen, werden heute in allen nur denkbaren Formen, Farben und Mustern kreiert und angeboten. Bei den Herren sieht man Badehosen und Badeshorts sowie Badebermudas und Trunks. Daneben existiert gleichberechtigt der Retro-Schick vergangener Zeiten.

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