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rockabilly

Die Rockabilly-Mode leitet ihren Namen von einer Musikrichtung ab, die Mitte der 1950er-Jahre aus einer Mixtur von schwarzem Blues und weißer Country-Musik in den Südstaaten der USA entstand. Der Name setzt sich zusammen aus Rockn-Roll und Hillybilly, was im Amerikanischen soviel wie Landei oder Hinterwäldler bedeutet. Zunächst wurde die damalige Musikszene so benannt. Später weitete man diesen Begriff dann auch auf die mit dieser Szene in Verbindung gebrachte Mode aus.

Modernes Revival der Rockabilly-Mode

In letzter Zeit erlebt die Rockabilly-Mode bei uns ein interessantes Comeback. Besonders beliebt und begehrt sind Originalstücke aus jener Zeit - vor allem deshalb, weil sie Unikate darstellen, da man damals noch nicht oder kaum jemals „von der Stange“ kaufte. Die Kleidungsstücke kamen in den fünfziger Jahren in der Regel vom Schneider oder wurden selbst genäht. Seit die Rockabilly-Mode ein Revival feiert und auch Retro-Stoffe auf dem Markt zu kaufen sind, werden neue Kleider mit Retro-Mustern neuerdings auch wieder von Schneiderinnen nach alten Schnittmustern oder selbst in Heimarbeit gefertigt. Für alle anderen bieten große und kleinere Hersteller eine breite Auswahl an Modellen im Repro-Look. Was trug Frau damals, in der unvergessenen Zeit des Rockn-Roll?

Petticoat-Kleider und -röcke

Die meisten Frauen verbinden mit dem Begriff Rockabilly-Mode erst einmal den Petticoat, das Petticoat-Kleid oder den Petticoat-Rock. Tatsächlich hat dieses voluminöse Teil die damalige Mode am meisten geprägt. Obwohl es den als petit coat bezeichneten ausladenden, bauschigen Unterrock, der unter einem weit schwingenden Rock hervorblitzt und seinen Trägerinnen runde Hüften und schmale Taillen zauberte, schon seit rund 400 Jahren gibt, wurde er erst damals zum festen Mode-Bestandteil. Petticoat-Kleider und -röcke wirken verspielt, romantisch , mädchenhaft und sehr weiblich. Durch den weit abstehenden Rock erscheint die Taille schmaler. Zusammen mit einer engen Bluse oder einem anderen eng anliegenden Oberteil getragen, beschert er seiner Trägerin einen Flair von unschuldiger Lolita-Erotik, die auf Männer auch heute noch, wie schon damals, unwiderstehlich wirkt. Dieser Unterrock konnte, je nach Anzahl der verarbeiteten Lagen, aus dünnen, leichten Chiffon- oder Batist-Stoffen mehr oder weniger Fülle erhalten. Damit war es möglich, ein eher schmales Becken in ein harmonisches Verhältnis zum Oberkörper zu setzen. Wer ohnehin breit gebaut war, verzichtete darauf.

Bleistift- und Tellerröcke, Pin Up-Kleider, H-Linien-Kostüme und Accessoires

Auch wenn Petticoat-Kleider und -röcke die dominierenden Mode-Items waren, die als Eyecatcher die meisten Blicke auf sich zogen, hatte die Rockabilly-Zeit modisch noch einiges mehr zu bieten: Bleistiftröcke, Tellerröcke, H-Linien-Kostüme mit Blazer, figurbetonte, knielange Pin Up-Kleider als Neckholder im engen Pencil-Schnitt, ärmellos oder mit kurzen Flügelärmelchen versehen, mit raffinierten Ausschnitten und Details wie Schleifen oder Rüschen am unteren Rücken, Puffärmeln, Knopfleisten und kleinen Gürteln, Nylonstrümpfe und Strumpfhosen mit Naht sowie, dazu optimal passend, High Heels, Ballerinas oder Peeptoes. Bei der heutigen Revival-Mode dürfen Kleider, Schuhe und Accessoires mit allen möglichen Motiven wie beispielsweise Kirschen oder Tattoos verziert sein. Lange Tellerröcke oder, für sehr schlanke Damen, Bleistiftröcke, waren ideal, um die Taille zu betonen, kurze hingegen lenkten die Blicke auf schöne Beine. Weite Tellerröcke boten den schwungvollen Kurven molliger Damen genügend Raum. Schmal gebauten Becken gaben sie, insbesondere in Kombination mit Petticoats, mehr Fülle. Die engen, nach unten sich verengenden Bleistiftröcke endeten ganz sittsam am Knie. Aber kombiniert mit Nylons und High Heels wirkten sie klassisch-elegant und ausgesprochen feminin und konnten einen Hauch von Erotik nicht verleugnen. Christian Dior verzückte seinerzeit die Modewelt mit seinen New-Look-Kollektionen, seiner Präferenz für die H-Linie mit hautengen Bleistiftröcken, schmalen Schultern und Wespentaillen. In der Rockabilly-Mode erreichte dieser Stil seine modische Vollendung. Auch wenn er im Grunde nur für Damen mit schmaler Taille optimal geeignet ist, strahlt er eine zeitlose, ganz natürlich und sehr weiblich wirkende Eleganz aus.

Typischer Schnitt

Junge Frauen fuhren zu jener Zeit auf einer Vespa in schwingenden Polkadot-Kleidern oder -röcken zum Tanztee. Die Ladies von Welt flanierten in klassischen Bleistiftröcken durch die Stadt. Herrlich leichte, feminine Stoffe, unter denen starke Oberschenkel gekonnt verschwanden, umschmeichelten die Figur und brachten weibliche Rundungen und schmale Taillen exzellent zur Geltung. Eines haben alle Bekleidungsstücke jener Epoche gemeinsam: Sie betonen weibliche Kurven ohne plump oder hausbacken zu wirken. Sie lassen sogar ihre Trägerinnen sehr elegant, feminin und stylisch wirken. Dafür ist es jedoch wichtig, dass die einzelnen Teile in allen Konfektionsgrößen super passgenau sitzen. Betont werden muss, dass diese Mode mit den kräftigen Farben und Mustern auch molligen Ladies ausgesprochen gut steht. Damen mit etwas mehr Kurven werden hier also nicht benachteiligt und können auch in Übergrößen eine sexy Figur und Ausstrahlung haben, zumal eine ziemlich große Auswahl an Rockabilly-Kleidung in XXL-Größen auf dem Markt zu bekommen ist. Vielleicht macht es diese charmante und einzigartige Mixtur aus Candy Girl und Vamp - irgendwo zwischen naiver Unschuld und verführerischer Verruchtheit angesiedelt - , die die Fantasie anregt und schon damals wie auch heute noch Frauen besonders attraktiv erscheinen lässt.

Farben und Stoffmuster

Als die dominierenden Farben bei der Rockabilly-Mode darf man die Farben Rot, Schwarz, Marineblau und Weiß bezeichnen. Aber auch andere Farben wie Gelb, Grün, Pastellfarben usw. kommen vor. Noch mehr als durch typische Farben wird der Rockabilly-Stil durch seine kennzeichnenden Muster charakterisiert. Als erstes müssen hier Streifen, Punkte und Karos genannt werden. Aber auch Totenköpfe, Kirschen, Schleifen, Hawaii-Muster, die Südsee-Feeling evozieren, Leo- und florale Muster bestimmen das Bild jener Modeepoche. Die Streifen treten meist als Querstreifen in Erscheinung, entweder dunkel auf hellem Untergrund oder umgekehrt hell auf dunklem Grund. Bisweilen werden Quer- und Schrägstreifen voneinander abgesetzt verwendet. Entweder ist das gesamte Kleidungsstück gestreift oder nur Teile davon. Oft werden nur Kragen, Bündchen, Blenden oder Taschen mit Streifenmuster versehen, während der Rest uni bleibt. Bei den Punkten handelt es sich um die klassischen Polka-Dots: schwarze oder weiße Punkte auf kontrastierendem einfarbigem, meist schwarzem, rotem oder dunkelblauem Untergrund - im Alloverdruck, bei denen die Abstände zwischen den Punkten meist den gleichen Durchmesser aufweisen wie die Punkte selbst. Auch hier gilt: Entweder ist das gesamte Kleidungsstück mit diesen charmanten kleidsamen Pünktchen versehen oder nur Teile davon wie Kragen, Bündchen, Blenden oder Taschen, während der Rest unifarben bleibt. Karos treten bei der Rockabilly-Mode am häufigsten in Form von Vichy-Karos in Erscheinung. Aber es kommen gelegentlich auch andere Karo-Typen, wie beispielsweise Schottenkaros, vor. Manchmal werden auf einen Karo-Hintergrund zusätzlich andere (Stick-)Muster projiziert. Auch Krägen und Bündchen im blau-weiß-gestreiften Matrosentil oder weiße Spitzenkragen auf einfarbigem Grund findet man häufig. [wpcomparecategorylinkbox /]Einzelne emblemartige Stickmuster, die wohl teilweise aus der Welt der Old School Tattoos entlehnt wurden, sind beispielsweise nautische Motive wie Anker, Sterne, Schwalben, aber auch besonders häufig Kirschen, Blumen (oft Rosen), Schleifen, Totenköpfe, ferner Flamingos, Flugsilhouetten von Fledermäusen oder Hundesilhouetten wie zum Beispiel Scotchterrier. Manchmal werden auch mehrere solcher Symbole im Design-Mix miteinander kombiniert, wie beispielsweise Totenköpfe mit Rosen oder Erdbeeren mit Schmetterlingen. Häufiger als auf gemusterten Hintergründen trifft man diese Symbole als Einzelmotive an. Entweder sind sie im Schulterbereich oder über beiden Brüste symmetrisch links und rechts angelegt oder man findet nur eines davon, entweder auf der linken oder rechten Körperseite. Es kommt auch vor, dass sie schräg gegeneinander versetzt werden: eines oberhalb und eines unterhalb der Brust.

Jacken (Cardigans) und Blazer

Was wären die schwungvollen Röcke ohne die adäquaten Oberteile? Erst dazu passende Blazer oder Cardigans im Vintage-Look, uni, gepunktet, kariert, gestreift oder mit kleinen Stickmustern versehen, mit aufwändig gearbeitetem Revers und Schößchen ergänzen Teller- und Bleistiftröcke zum eleganten Kostüm oder Zweiteiler. Geraffte Passen, Bubi-, Matrosen- oder Kunstpelzkrägen im Leolook, kleine Puffärmel oder Flügelärmel tragen zum romantischen Charme dieser Moderichtung bei. Auch karierte Collegejacken liegen im Trend. Was die Oberteile betrifft, ist ein eng anliegender, figurbetonter Schnitt obligatorisch. Das gilt auch für die kurzen oder langen Ärmel der Jacken, deren Gesamtlänge stets kurz ist, wodurch sie maximal bis zur Taille reichen. Oft werden sie auch in Form eines noch kürzeren Boleros getragen. Vor allem bei den Cardigans und Boleros trifft man so ziemlich alle Farb- und Stoffmuster an, die im vorhergehenden Kapitel ausführlich beschrieben wurden.

Moderne alte Gute-Laune-Mode für heutige Rockabellas

Rockabilly-Mode ist eine Gute-Laune-Mode, denn die Farben und Muster stimmen heiter und fröhlich. Neue T-Shirts (die es damals als Oberbekleidung noch nicht gab) und Tuniken greifen die Muster auf und ergänzen vorteilhaft den Retro-Look. So kann man unter den neuen Modellen wieder knielange, weich fließende Tellerröcke finden, die - ohne oder auch mit Petticoat - nicht mit einer braven weißen Bluse, sondern stattdessen beispielsweise mit einem kecken Shirt im Animalprint und Schuhen im Retrolook kombiniert werden. Für einen Nähanfänger ist es nicht schwierig, sich beispielsweise einen Tellerrock selber zu nähen. Allerdings sollte man hierfür nicht zu reinen Baumwollstoffen greifen, da diese nicht so gut sitzen und selbst schlanke Frauen voluminös erscheinen lassen. Das Material der Wahl ist hier 100 % Viskose, welches ideal fällt und schwingt und zudem sehr pflegeleicht ist. Dazu dann noch ein flottes buntes T-Shirt und einen etwas gediegeneren Cardigan - und fertig ist die Rockabella der Neuzeit, die sicher alle Blicke auf sich ziehen wird.
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