Wie dieses Register arbeitet
Vintage 101 nimmt nur auf, was sich belegen lässt: Jede Angabe hat eine Quelle, Unbekanntes bleibt leer, und veröffentlicht wird ein Eintrag erst, wenn ein Mensch ihn geprüft hat.
Was ins Register kommt
Vintage 101 verzeichnet die Vintage- und Rockabilly-Szene im deutschsprachigen Raum: Veranstaltungen, die Orte, an denen sie stattfinden, Bands, Regionen und ein Lexikon der Begriffe von Rockabilly bis Petticoat. Aufgenommen wird, was einen erkennbaren Bezug zur Szene hat — zu ihrer Musik, ihren Tänzen oder ihrer Mode. Ein Ort mit breitem Programm steht im Register, weil dort Szenetermine stattfinden, nicht wegen des übrigen Programms.
Unter Läden & Studios stehen Barbershops, Friseure, Tattoo-Studios, Vintage-Läden und Oldtimer-Verleih. Aufgenommen wird nur, wer ein Ladenlokal hat und den Szene-Schwerpunkt auf der eigenen Website oder dem eigenen Profil nennt. Ein Stichwort in einem Branchenverzeichnis oder auf einer Karte genügt nicht. Öffnungszeiten und Preise führt das Register nicht, weil sie sich ohne Ankündigung ändern. Dafür verlinkt jeder Eintrag die Seite des Anbieters.
Wie recherchiert wird
Recherche und erste Entwürfe entstehen mit KI-Agenten. Einmal pro Woche geht ein Agent eine feste Liste von Szenekalendern und Veranstalterseiten durch und notiert neue Termine als Arbeitsaufträge. Täglich arbeitet ein Agent einen dieser Aufträge ab: Er öffnet die Quellen, trägt zusammen, was sie belegen, und legt einen Entwurf an. Ein Suchtreffer gilt dabei nicht als Beleg, sondern nur als Hinweis, wo einer stehen könnte.
Die Agenten entscheiden nicht, was erscheint. Das tut ein Mensch — dazu unten mehr.
Kein Fakt ohne Quelle
Jede recherchierte Angabe — Datum, Uhrzeit, Ort, Eintrittspreis, Line-up, Gründungsjahr — ist einer Quelle zugeordnet, und jede Quelle trägt das Datum, an dem sie abgerufen wurde. Unter jedem Eintrag stehen diese Quellen zum Nachprüfen. Eine automatische Prüfung hält das fest: Ein Eintrag, in dem eine Angabe ohne Quelle steht, kann nicht veröffentlicht werden.
Was keine Quelle nennt, bleibt leer. Ein Eintrag ohne Preis ist besser als einer mit einem geschätzten, denn ein erfundener Termin oder Eintrittspreis ist der größte Schaden, den ein Register anrichten kann.
Wenn Quellen sich widersprechen
Nicht jede Quelle sagt dasselbe. Wo sie sich widersprechen, steht der Widerspruch im Text, mit Zuordnung — statt dass stillschweigend eine Fassung gewählt wird. Ein Beispiel: Auf der Seite eines Berliner Tanzabends nannten die sichtbare Angabe und der Kalendereintrag 19 Uhr, die maschinenlesbaren Daten derselben Seite 21 Uhr. Der Eintrag folgt den beiden übereinstimmenden Stellen und sagt dazu, dass es eine abweichende gibt.
Prüfung und Freigabe
Alles, was ein Agent anlegt, ist zunächst ein Entwurf und öffentlich nicht sichtbar. Veröffentlicht wird ein Eintrag erst, wenn ein Mensch ihn gelesen, gegen die Quellen geprüft und freigegeben hat. Diese Freigabe ist technisch gesperrt: Ein Agent kann einen Eintrag nicht selbst veröffentlichen. Verantwortlich für die Redaktion istMarkus Klöschen.
Vor jeder Veröffentlichung laufen außerdem automatische Prüfungen: ob jedes Feld dem Datenformat entspricht, ob jede Uhrzeit eine Zeitzone trägt und ob alle Verweise auf veröffentlichte Einträge zeigen.
Wie das Register aktuell bleibt
Jeder Eintrag nennt das Datum seiner letzten redaktionellen Prüfung. Vergangene Termine werden als stattgefunden markiert, nicht gelöscht. Termine, die bald stattfinden und deren letzte Prüfung länger zurückliegt, werden zur erneuten Prüfung gegen die Quelle vorgemerkt. Externe Links werden jede Woche automatisch geprüft.
Veranstalter ändern ihre Angaben trotzdem manchmal kurzfristig. Wer sichergehen will, schaut vor der Anreise auf der verlinkten Seite des Veranstalters nach.
Eigene Texte
Alle Texte sind selbst formuliert. Ankündigungen von Veranstaltern werden nicht übernommen, sondern in eigenen Worten wiedergegeben. Songtexte gibt es hier nicht, Bilder nur mit dokumentierten Rechten.
Unabhängigkeit
Kein Eintrag ist käuflich. Weder die Aufnahme ins Register noch die Darstellung eines Eintrags lässt sich bezahlen, und es gibt keine Provisionen für Ticketverkäufe. Sollte die Seite künftig Werbung tragen, wird sie als solche gekennzeichnet und hat keinen Einfluss darauf, was aufgenommen wird und wie es dasteht.
Vorschläge und Korrekturen
Das Register lebt davon, dass die Szene Fehler meldet und fehlende Veranstaltungen vorschlägt. Dafür gibt es das FormularVorschlagen oder Fehler melden, und unter jedem Eintrag einen Link, der es für genau diesen Eintrag öffnet. Es genügt die Adresse der Seite, auf der die Angabe steht; Namen oder E-Mail-Adressen fragen wir nicht ab.
Vorschläge durchlaufen dieselbe Prüfung wie alles andere: Die Seite wird geöffnet, und aufgenommen wird, was sie belegt und was zur Szene gehört. Auch Veranstalter und Bands dürfen ihre eigenen Termine einsenden — es zählen Relevanz und Beleg, nicht, wer einsendet. Vorschläge aus der Szene werden vor den eigenen Funden bearbeitet.
Offene Daten
Alle veröffentlichten Einträge stehen als JSON-, Kalender- und RSS-Feed unter einer freien Lizenz zur Nachnutzung bereit — sieheDaten und Schnittstellen.
